Deutschlands Solarindustrie verliert weiter Substanz – und Sachsen spürt die Folgen besonders.
Nach der Insolvenz von Meyer Burger wurden bereits 2025 die Werke in Freiberg, Hohenstein-Ernstthal und Bitterfeld-Wolfen geschlossen. Rund 500–600 Industriearbeitsplätze gingen verloren. Jetzt wurde bekannt: Eine US-Firma übernimmt Technologie und Produktionsanlagen – und baut die Produktion künftig in den USA auf.
Damit verlässt nicht nur ein Unternehmen die Region, sondern auch wertvolles Know-how der europäischen Solarindustrie.
Für Sachsen ist das ein deutliches Warnsignal. Wir brauchen wieder verlässliche Rahmenbedingungen für Industrie, Innovation und Mittelstand – sonst wandern Schlüsseltechnologien und Arbeitsplätze weiter ins Ausland ab.
Zwei konkrete Maßnahmen wären jetzt dringend nötig:• Bezahlbare Energie für Industrie und Mittelstand, z. B. durch eine dauerhafte Senkung von Stromsteuer und Netzentgelten für produzierende Unternehmen.• Schnellere Genehmigungen und Investitionsanreize, damit neue Produktionsstandorte und Technologien in Sachsen aufgebaut werden können – statt im Ausland.
Die FREIEN WÄHLER Sachsen stehen für eine Wirtschaftspolitik, die regionale Wertschöpfung stärkt, Energie bezahlbar hält und Industriearbeitsplätze in unserem Land sichert.
#sachsen #wirtschaft #industrie #arbeitsplätze #freiewähler