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17. Juni 1953 – Freiheit ist keine

17.06.2026
Matthias Binner
Lesedauer 1 Minuten
17. Juni 1953 – Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit

Vor 73 Jahren gingen mutige Frauen und Männer in der DDR auf die Straße. Sie forderten nicht mehr als das, was jedem Menschen zusteht: Freiheit, Mitbestimmung und ein Leben in Würde.

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wurde brutal niedergeschlagen. Doch der Wunsch nach Freiheit ließ sich nicht aufhalten. Der Mut dieser Menschen wurde zu einem wichtigen Fundament für die Friedliche Revolution von 1989 und die Deutsche Einheit.

Gerade heute sollten wir uns daran erinnern, dass Demokratie nicht von allein funktioniert. Sie lebt vom offenen Austausch unterschiedlicher Meinungen, von Respekt, von Verantwortung und vom Engagement der Bürger. Wer Freiheit bewahren will, muss sie jeden Tag verteidigen – gegen Gleichgültigkeit, gegen Extremismus und gegen jede Form von Bevormundung.

Der 17. Juni erinnert uns daran, dass Bürger keine Untertanen sind. Politik muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Freiheit, Eigenverantwortung und demokratische Mitbestimmung bleiben deshalb auch heute die Grundlage unseres Handelns.

Wir verneigen uns vor den Frauen und Männern des 17. Juni 1953. Ihr Mut verpflichtet uns, unsere Demokratie zu schützen und für ein freies, starkes und selbstbewusstes Sachsen einzutreten.

Ihr Kampf für die Freiheit bleibt unvergessen.

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